Martin-Luther-Bund
Kurvenstrasse 39
CH-8006 Zürich


Jahresberichte

Jahresberichte

 

 

Jahresbericht 2008

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Im Jahre 2008 war der Vorstand bemüht, sich in die Geschäfte des MLB CH+FL einzuarbeiten und diesen zu stabilisieren. Noch zu Lebzeiten unseres langjährigen Präsidenten Otto Diener, der den MLB CH+FL entscheidend geprägt hat, war dessen Weiterbestehen durch das krankheitsbedingte Ausscheiden zweier Säulen – Herbert Dipner (2000) und Horst Seifert (2003) – gefährdet. Otto Dieners plötzlicher Tod (2005) hatte die Lage unseres Bundes weiter kompliziert. Henry Newman übernahm die Leitung des MLB. Doch konnte er aus beruflichen Gründen nur das Allernot-wendigste erledigen. Das System der Ortsgruppen in den einzelnen Gemeinden mit ihren„Obleuten“ brach auseinander. Als Henry Newman 2007 nach Südafrika übersiedelte, war von den fünf Vorstandsmitgliedern nur noch eines verfügbar. Die Mitgliederzahl des MLB CH+FL sank von 140 auf 123.
Für das, was Henry Newman trotz all seiner Belastung für den MLB getan hat, danke ich ihm an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich.
Im Herbst 2007 stellte sich die Frage, ob der MLB CH+FL wieder aktiviert werden kann. Als einziges langjähriges Vorstandsmitglied stand weiterhin Günter Schulz (Zürich), Schriftenversand, bereit. Es gelang dann, Frau Dr. Jutta Busch (Basel) und Herrn Torsten Lüddecke (Zürich), Herrn Werner H. Dörfel (Basel) und Herrn Dr. Gerd Stricker (Zürich) zur Mitarbeit im MLB-Vorstand zu gewinnen. Herr Lüddecke hatte bereits als Rechnungsführer diese Aufgabe von dem nach Deutschland verzogenen Gerhard Raible übernommen. Sie alle wurden am 10. Oktober 2007 in den MLB-Vorstand kooptiert.

1. Die 40. Hauptversammlung (HV) des MLB CH+FL 2008 am 13. April 2008 in Zürich, die dem Gottesdienst mit Predigt des Generalsekretärs des MLB in Erlangen, Pfr. Dr. Rainer Stahl, folgte, wählte die vom Vorstand Kooptierten in aller Form. Unter den en bloc gewählten neuen Vorstandsmitgliedern wurde Dr. Gerd Stricker zum Präsident des MLB CH+FL bestimmt. Dabei wies dieser darauf hin, dass er bisher als nur einfaches Mitglied des MLB von dessen Funktionieren keine Kenntnis habe; auch hätten sich bei ihm gesundheitlich Probleme eingestellt, die zur Folge haben könnten, dass seine Präsidentschaft unter Umständen nur eine „interimistische“ sein würde (siehe Protokoll HS 2008, Punkt 10).
Die 2007 eingegangenen Spenden wurden folgenden Zwecken zugeführt:

  • Spiel- und Freizeitzentrum für die luth.Gemeinde in Kirgisien (Bischof Eichholz): CHF16.800.
    (Anfang 2008 gingen nochmals CHF 2000.- und im gesamten Jahre 2008 mehr als CHF 4300.- für diesen Spendenzweck ein).
  • Schulstipendien für Kinder in IVOTI/Südbrasilien: CHF 2450.-.
  • Sendschriftenwerk Erlangen: CHF 1000.-.
  • Eglise Malgache: die als Spendenziel angestrebten CHF 7000.- wurden nicht annähernd erreicht.
    Es gingen lediglich CHF 3400.- ein. Der Eglise Malgache konnte nur ein Teilbetrag übergeben werden, da eine Wiederaufnahme des Kontakts mit dieser Kirche nicht möglich war. CHF 5000.- sind für sie „eingefroren“.

Es wurde folgender Beschluss gefasst: Die vom MLB CH+FL finanzierten Stipendien für Ivoti/ Südbrasilien sind im Jahre 2008 von 4 auf 5 zu erhöhen (ein Jahresstipendium beträgt € 500.-).

Die MLB-Zentrale in Erlangen empfahl als Diaspora-Gabe 2008 die Mithilfe beim Wiederaufbau der ev.-luth. St. Pauli-Kirche in Odessa/Ukraine. Der Gemeinde war die 1978 „abgefackelte“ und seitdem als Ruine dastehende Kirche (erbaut: 1895) von den ukrainischen Behörden zurückgegeben worden. Bedingung war dabei, dass die Kirche schnellstmöglich wieder aufgebaut wird.
Beschluss: Der MLB CH+FL wird sich an der Gestaltung des Altars und der Kanzel der St. Pauli- Kirche beteiligen (interne Zielsumme: € 5000.-).
Als eigenes Projekt des MLB CH+FL wird - auf Vorschlag von Frau Pfr. Lusmarina Campos Garcia, Genf – der HV empfohlen, die Kindertagesstätte „BOM SAMARITANO“ in Rio de Janeiro zu unterstützen.
Beschluss: Unsere Sammlung im verbliebenen ersten Halbjahr 2008 wird dem Projekt „BOM SAMARITANO“ zugute kommen.

2. An der Konstituierenden Vorstandssitzung am 8. Juni 2008 in Zürich wurde die Ämterverteilung im neuen Vorstand vorgenommen:
Frau Dr. Jutta Busch: Protokollantin
Herr Torsten Lüddecke:Rechnungsführer
Herr Günter Schulz: Mutationen, Versand
Herr Werner Dörfel: Beisitzer
Herr Dr. Gerd Stricker: Präsident
In seiner Arbeit wurde der Vorstand immer wieder mit der Tatsache konfrontiert, dass lebendige Kenntnisse über die frühere Arbeit des MLB CH+FL kaum vorhanden sind und der neue Vorstand sich fast ohne Orientierungsmöglichkeit in seine Arbeit finden muss. Herr Newman steht aber weiterhin per E-Mail beratend zur Seite.

3. An der Vorstandssitzung am 16. November 2008 in Zürich berichtete der Präsidentüber die Jahresversammlung des MLB in Erlangen (7./8. November 2008). Sie war mit 65 Teilnehmern gut besucht. Im Mittelpunkt stand u.a. die vom MLB-Bundesrat empfohlene und von Bischof Geza Ernis¹a erläuterte Diasporagabe 2009: Diese soll der Unterstützung der General-renovierung des Kirchen- und Ausbildungszentrums der EvangelischenKirche A.B. Sloweniens in Morska Sobota, dem Sitz von Bischof Ernis¹a, dienen.
Der MLB-Vorstand in Erlangen hat die Empfehlung des MLB-Bundesrates aufgenommen und beschlossen, sich mit der Diasporagabe 2009 an der Renovierung des lutherische Kirchenzentrums in Slowenien zu beteiligen.

4. Über unseren MLB und seinen Vorstand
Die Zahl unserer Mitglieder ist 2008 geringfügig von 130 auf 123 gesunken. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass unsere Mitglieder zum grossen Teil sehr betagt sind – Überalterung ist ein zentrales Problem unseres MLB CH+FL. Andere Probleme stellen strukturelle Fehlent-wicklungen in den letzten Jahren sowie umständliche Arbeitsabläufe dar. Der Vorstand ist entschlos-sen, in den nächsten Jahren intensive Überlegungen darüber anzustellen, wie unser MLB in Zukunft schlanker und effektiver gemacht werden kann. Im Jahre 2008wurden viermal Briefe verschickt, mit denen für die verschiedenen Projekte geworben wurde: BOM SAMARITANO, luth. St. Pauli-Kirche Odessa; Schulstipendien IVOTI, Sendschriftenwerk MLB. Den Sendungen wurden die aktuellen Nummern des in Erlangen herausgegebenen „Lutherischen Dienstes“ beigelegt. Der „Fest Burg Kalender“ und das MLBJahrbuch wurden, um Kosten zu sparen, von Herrn Lüddecke persönlich in Waldshut abgeholt.
Von Henry Newman sind Ende 2008 Akten und Unterlagen beim Vorstand eingegangen. Frau Dr. Busch und der Präsident haben begonnen, die Unterlagen zu sichten, zu sortieren und den zentralen Archiv-Ordnern unseres MLB zuzuführen. Das Sichten und Einordnen der Unterlagen wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Unsere Webseite soll aktualisiert werden. Herr Rolf Diener hatte 2005 begonnen, eine solche zu gestalten. Sie wurde dann aber nicht systematisch weitergeführt. Herr Dörfel hat mit Herrn Rolf Diener Verbindung aufgenommen, damit unser Internet-Auftritt neu und attraktiv gestaltet und komplettiert wird.

5. Zum Schluss: Ein herzliches Dankeschön ruft der Vorstand allen Mitgliedern und Gönnern unseres MLB CH+FL dafür zu, dass Sie uns auch im vergangenen und für uns so schwierigen Jahr 2008 grosszügig bedacht haben. CHF 34'519.- haben Sie für verschiedene Zwecke unserem Konto gutgeschrieben. Wir sehen 2009 einem sicherlich in jeder Hinsicht problematischen Jahr entgegen. Helfen Sie trotzdem unseren Partnern, indem Sie weiterhin unsere Projekte für lutherische Minderheitenkirchen treu unterstützen.
Einige Mitglieder unseres MLB CH+FL wurden auch 2008 wieder in die Ewigkeit abberufen. Von manchen wissen wir, von anderen nicht. Wir danken ihnen allen für ihre Treue! Mögen sie in Frieden ruhen. Ihren Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.
Vor allem denken wir an unseren lieben Herbert Dipner, der seit den Anfängen des Martin- Luther-Bundes 1967 Otto Diener als Vorstandsmitglied zur Seite gestanden hat. Er war ein unermüdlicher Schrift-/Geschäftsführer. Dass er nach einem Schlaganfall (2000) unserem MLB mit seiner Energie und seinen Gaben nicht mehr zur Verfügung stand, spüren wir bis heute. Er ist am 26. September 2008 verstorben. Wir haben seiner Witwe, Frau Susanne Dipner, von Herzen kondoliert. Wir danken ihr für die im Rahmen der Abdankung ihres Gatten veranlassten Spenden in Höhe von CHF 3365.-. Gott gebe ihm und unseren anderen lieben Verstorbenen die ewige Ruhe.

Ihnen allen noch einmal herzlichen Dank für treues Gedenken und für alle Hilfe, die es uns ermöglichte, unseren Projektpartnern beinahe CHF 35.000.- zuzuleiten.

gez. Dr. Gerd Stricker, Präsident


 

Jahresbericht 2006

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Vorstand:
Vorstand und Obleute trafen sich an zwei Sitzungen. Schwerpunkte waren Vorbereitung der Hauptversammlung, Verwendung der eingegangenen Spenden und Zuwendungen, Erarbeiten der Vorschläge für die nächsten Sammlungen, die Zusammenarbeit mit den Gemeinden in der Schweiz und Liechtenstein. Der Präsident nahm an der Bundesversammlung des MLB in Erlangen teil.

Sammlungen:
Im ersten Halbjahr 2006 erbaten wir Spenden für die »Eglise Malgache« in FrankIeich, mit der Bund Evang.-Luth. Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ein Partnerschaft eingegangen ist. Anlässlich der Hauptversammlung in Genf können wir 8'000 CHF übergeben.
In der zweiten Jahreshälfte wurde - gemeinsam mit dem Zentralwerk in Erlangen - für die Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kirgistan gesammelt. Mit 9'000 CHF unterstützen wir die Anschaffung von Tischen, Bänken, Zelten und Betten, für das Sommerlager am See Isikul.
Wir erhielten wieder viele Spenden für Schulstipendien in Brasilien. Tatiana Schuster, Morgana Graeff und Thais Schünemann konnte damit der Besuch des Lehrerbildungsseminars Ivoti ermöglicht werden. Die drei kommen aus verschiedenen Landesteilen (teilweise mehrere hundert Kilometer von Porto Alegre entfernt) und deren Eltern wären nicht in der Lage gewesen Schulgeld und Internatskosten zu tragen.
Erfreulich erweise erhielten wir auch wieder Zuwendungen für das Sendschriftenwerk. Zusammen mit Spenden zur freien Veffügung konnten wir diese wichtige Arbeit des Zentralwerks in Erlangen mit 2'000.- CHF unterstützen.

Mitglieder:
Der Mitgliederbestand ist praktisch unverändert. Vielen Dank allen, die ihren Mitgliederbeitrag
pünktlich bezahlt haben. Einen herzlichen Dank auch für die großzügige Aufrundung des Mitgliederbeitrages. Dies ermöglichte es uns wieder, alle Spenden vollumfänglich weiterzuleiten. Damit dieses Prinzip auch in Zukunft beibehalten werden kann, sind wir darauf angewiesen, dass der Mitgliederbestand zunimmt. Hiermit möchten wir Sie ermutigen für den MLB zu werben »Mitglieder bringen Mitglieder« - mit Ihrer aktiven Unterstützung können wir dann im nächsten Jahr berichten, dass der Mitgliederbestand kräftig gewachsen ist !?
Um die Verwaltungs kosten klein zu halten, haben wir dieses Jahr einen Rundbrief weniger versandt und auf den Zweitdruck von Spendenaufrufen verzichtet.

Gönner:
An dieser Stelle möchten wir auch den vielen Gönnern danken, die durch ihre namhaften Zuwendungen unsere Arbeit unterstützen.

Feste Burg Kalender:
Auch dieses Jahr wurden in einer Sammelbestellung die Feste Burg Kalender bezogen (und persönlich aus Deutschland mitgebracht). So konnten die Kalender in Abreiß- oder Buchform wieder über die Pfarrämter zu einem Preis von 10.- CHF (statt 8.20 ?) verteilt werden. Leider war die Nachfrage dieses Jahr deutlich geringer. Gerne senden wir Ihnen bei Bedarf noch Kalender zu (bitte bei untenstehender Adresse bestellen).

Lutherischer Dienst:
Alle Mitglieder, Gönner und Freunde erhielten die vier Ausgaben kostenfrei zugestellt, wir hoffen damit zum Verständnis der Freuden und Probleme in den Partnerkirchen beigetragen zu haben.

10.01.2007/ehn

 


 

Jahresbericht 2005

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Vorstand:
Für alle völlig unerwartet entschlief am 19. März 2005, genau ein Monat nach der letzten Hauptversammlung in Bern, unsere Präsident Otto Diener. Seit der Gründung des Martin Luther-Bundes CH+FL setzte er sich unermüdlich dafür ein, dass mit dem gesammelten Geld, Lutheraner in der Not und in bedrängten Diasporasituationen, geholfen wird.
An uns liegt es nun Menschen zu finden, die das Werk – wie O. Diener den Martin Luther-Bund gerne nannte - nachhaltig weiterführen.
Der verbleibende Vorstand traf sich zu zwei außerordentlichen Sitzungen, sowie – zusammen mit den Obleuten – zu den zwei ordentlichen Sitzungen. Themen waren einerseits die Zukunft des MLB CH+FL, die Zusammenarbeit mit dem Zentralwerk des MLB und dem BELK und andererseits die Verwendung der Sammelergebnisse und die Vorschläge für die nächsten Sammlungen.
ottodiener

Sammlungen:
Im ersten Halbjahr 2005 erbaten wir ein zweites Mal Spenden für das Altenheim in Hetzeldorf. Zusammen mit den Spenden und Kollekten zum Andenken an O. Diener konnten ein Betrag von ca. 11’400 CHF weitergeleitet werden.
In der zweiten Jahreshälfte wurde – gemeinsam mit dem Zentralwerk in Erlangen – für Projekte in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Litauen gesammelt. Ca. 9’000 CHF konnten nach Erlangen überwiesen werden.
Im Jahr 2005 konnten wir wieder 3 Stipendien vergeben (1'500 €), um Kindern verarmter Eltern den Besuch des Lehrerbildungsseminars im „Instituto de Educação Ivoti“ (Porte Allegre / Brasilien) zu ermöglichen. Dabei wird aber nur eine Teil der Kosten die durch den Schulbesuch entstehen (50-75%) durch die Stipendien bezahlt. Das Geld bleibt in der Schule, der Student zahlt somit kein Schulgeld (sonst ca. 340 CHF) und nur einen Teil des Wohngeldes.
Das Sendschriftenwerk benötigt wegen der hohen Portokosten und der steigenden Kosten für Bücher (immer öfter wird um neue theologischer Literatur gebeten) mehr Finanzmittel. Dieses Jahr haben wir die Arbeit mit 1000.- CHF aus den freien Spenden unterstützt.

Mitglieder:
Der Mitgliederbestand ist praktisch unverändert. Vielen Dank allen, die ihren Mitgliederbeitrag pünktlich bezahlt haben. Einen herzlichen Dank auch für die grosszügige Aufrundung des Mitgliederbeitrages. Dies ermöglichte uns wieder die Spenden ohne Abzug vollumfänglich weiterzuleiten.

Feste Burg Kalender:
Auch dieses Jahr wurden in einer Sammelbestellung die beliebten Feste Burg Kalender bezogen und konnten über die Pfarrämter zu einem Preis von 10.- CHF (statt 8.20 €) verteilt werden.

Zentralwerk:
H. Newman nahm an der Herbstversammlung des Zentralwerks in Seesen/D teil. Leider war es in der momentanen Situation des MLB CH+FL nicht möglich, einen schweizerischen Nachfolger für den Sitz im Bundesrat zu nominieren. Zu einem späteren Zeitpunkt hoffen wir aber wieder auf einen Sitz im Bundesrat

Bund Evangelisch-Lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein (BELK):
Frau L. Diener vertrat die Interessen des MLB CH+FL im Vorstand des BELK. Die Zusammenarbeit konnte intensiviert werden. Im Herbst 2006 wird eine Partnerschaft mit der Eglise Malgache in Frankreich eingegangen. Neben persönlichen Kontakten soll auch eine finanzielle Unterstützung möglich sein. Der MLB, der sich als Diaspora- und Hilfswerk des BELK versteht, möchte hierbei mitarbeiten.

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Vorstandsmitglieder :  
Präsident vakant
Vizepräsident Henry Newman, Turgi-Wil AG
Schriftführer 1 Günter Klose, Kerzers BE
Schriftführer 2
Adressen/Versand
Günter Schulz, Mönchaltorf
Rechnungsführer Gerhard Raible, Horgen ZH
Beisitzer  Brigitte Fritz, Riehen BL

Obleute:  
Basel: Dr. Jutta Busch
Bern: Günter Klose
Vaduz: vakant
Zürich:  Gerhard Raible
   
Revisoren:  Michael Brehmer, Zürich und Dr.Gerhard Lukas, Basel
   
Vertreter Stiftungsrat Bo Reicke-Stiftung: Prof.J. von Ungern-Sternberg

 

26.Januar 2006 Henry Newman, Vicepräsident

 


 

Jahresbericht 2004

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Was soll und will der Martin Luther-Bund ?? Vorerst eine Rückblende:
Unser Martin Luther-Bund wurde am 3.September 1967 von den evangelisch - lutherischen Kirchen Basel, St.Gallen, Vaduz und Zürich gegründet. Mit der Verpflichtung Hilfe und Unterstützung für die lutherische Diaspora in ihrem Auftrag zu tätigen. 1969 schloss sich der Regionalverband der schwedischen-lutherischen Kirche und 1979 die evangelisch - lutherische Kirche in Bern diesem Auftrag an.
Ist dieser Auftrag noch zeitgemäss ?? Zwei Erlebnisse bestärken uns in dieser Arbeit.
Sie erinnern sich: Anfangs 2003 haben wir für das Bethaus in Kustanei gesammelt. Wir wollten den Menschen für ihr Zusammensein eine würdige Möglichkeit verschaffen u.a. mit freiem Zutritt zu den WC-Anlagen. In einem persönlichen Gespräch mit Bischof Uri aus Kasachstan erzählte mir dieser mit grosser Freude, dass das Bethaus Wirklichkeit ist - zur grossen Freude der zum Teil weit hergereisten Gemeindeglieder. Bischof Uri hat sich für diese wertvolle partnerschaftliche Hilfe recht herzlich bedankt - dies auch im Namen des dortigen Pfarrers König.

Unsere Sammlung im letzten Jahr für das Altenheim in Hetzeldorf, Mediasch, Rumänien hat freudige Rückmeldungen bewirkt. Mit den neusten Bildern, Dankesschreiben auch mit Unterschriften der Heimbewohner hat uns viel Post erreicht. Das direkt überbrachte Geld war so wichtig, dass es sofort für den dringendsten Unterhalt für die Menschen eingesetzt werden musste. An der Hauptversammlung werden diese Unterlagen aufliegen.
Die 1.Sammelaktion für das Altenheim erbrachte ein überraschendes gutes Ergebnis.

Kann dies alles nur der Martin Luther-Bund ?? Sicher nicht, aber als kleines Werk sind uns diese Anliegen besonders wichtig und entsprechen auch unseren Möglichkeiten ohne alles nur in einen grossen „Topf“ zu geben.
Und nur zusammen mit unseren Gemeinden in der Schweiz und im Fürstentum und erfreulich vielen Einzelspendern waren diese „Kraftakte“ möglich.

Das Dankeschön aus Kustanei und Hetzeldorf dürfen wir Ihnen allen weitergeben.

Diese Dankbarkeit empfinden wir auch immer wieder von unseren Stipendiaten in Ivoti bei Porte Allegre / Brasilien. Drei Stipendiatinnen betreuen wir. Es sind dies Régis Magedanz, Marisa Teresinha und Michele Rech. Im guten Kontakt mit der Schulleitung erhalten wir von den Schülerinnen Situationsberichte - neue Berichte liegen bereits wieder vor.
Interessenten stellen wir auf Anforderung gerne entsprechende Kopien zu.
Eine private Sammlung eines ehemaligen Schülers in Ivoti, Werner Käser, Zürich ergab zusätzlich Fr. 7‘000.-, die wir direkt dorthin überwiesen.

Das Sammelergebnis für die Diasporagabe 2004 für
die Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen ist eher mittelmässig ausgefallen.

Wir schauen zuversichtlich in die Zukunft - das gemeinsame Helfen und die Hilfe für notleidende Menschen soll und muss für uns immer im Mittelpunkt stehen.
In diesem Sinn möchte der Vorstand und die Obleute - dies im Auftrag unserer Mitglieder - weiter arbeiten.

Ganz herzlichen Dank - auch im Namen unserer Partner - für all Ihr Mitdenken und Ihre Hilfe.

Die letzte Hauptversammlung fand am 22.Februar 2004 in Basel statt. Als Ehrengast war unter uns: Pfarrer Dr. Rainer Stahl Generalsekretär des Hauptwerkes mit Sitz in Erlangen.
Nach dem gemeinsamen Gottesdienst wurden wir ausführlich und kompetent über die Diasporagabe 2004 für Polen und die dortigen Kirche orientiert.

Frau Dr.Busch hat als Gastgeberin mit Ihren Helferinnen uns angenehm verwöhnt.
Ganz herzlichen Dank all denen die zum guten Gelingen beigetragen haben. Alle Arbeit muss immer zuerst getan werden.

Der Vorstand zusammen mit den Obleuten kam zu 2 Sitzungen zusammen. Am 21.Februar in Basel, am Samstag vor der Hauptversammlung und am 30.Oktober in Zürich.
Beschäftigt haben uns die weitere Arbeit und die Zusammenarbeit zwischen dem Bund Evangelisch-Lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein und unserem Martin Luther-Bund.

Die jährliche Bundesversammlung des Gesamtwerkes fand am 12. und 13.November in Erlangen statt. Der Präsident ist zudem auch Mitglied des Bundesrates (Vorstand) des Gesamtwerkes mit jährlich zwei Sitzungen.

Die Finanzen im kurzen Überblick. Weitere und genaue Angaben erfolgen im Kassenbericht.
Wir konnten u.a. folgende Spenden weitergeben, Zahlen gerundet :

  • Schulstipendien in Ivoti / Brasilien total Fr. 2‘300.-
    Dazu Sammelaktion Werner Käser total Fr. 7‘000.-
  • 1.Sammelaktion für das Altenheim in Hetzeldorf, Rumänien Fr. 10‘000.-
  • Diasporagabe 2004 für die Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen beträgt bis heute ungefähr Fr. 7‘300.-.
  • Sendschriftenhilfswerk Fr. 1‘000.-

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Präsident Otto Diener, Zürich
Vizepräsident Henry Newman, Turgi-Wil AG
Schriftführer 1 Günter Klose, Kerzers BE
Schriftführer 2
Adressen/Versand
Günter Schulz, Mönchaltorf
Rechnungsführer Gerhard Raible, Horgen ZH
Beisitzer Brigitte Fritz, Riehen BL
   

Als Obleute wirkten in den Gemeinden:

Basel: Dr. Jutta Busch
Bern: Günter Klose
Vaduz: vakant
Zürich: Gerhard Raible
   
Revisoren waren: Michael Brehmer, Zürich und Dr.Gerhard Lukas, Basel
   
Bo Reicke-Stiftung: Prof.J. von Ungern-Sternberg, Vertreter im Stiftungsrat.

Wenden Sie sich vertrauensvoll an diese Personen für alle Fragen die den Martin Luther-Bund und seine Arbeit betreffen.

Die folgenden lutherischen Kirchen sind Mitglied im Martin Luther-Bund, in Klammern ( ) dazu die Einzelmitglieder:

  • Basel (51)
  • Bern (17)
  • Vaduz (8)
  • Zürich (60)
  • Schwedischer Regionalverband
  • Einzelmitglieder in Genf 5
  • im Ausland 7

Dies ergibt per 1.Januar 2005 148 Einzelmitglieder.

Ganz herzlich bedanke ich mich bei unseren Mitgliedskirchen und ihren Vorständen, bei den Einzelmitgliedern, den Freunden und Gönnern für das Mittragen, Mitdenken und die Mithilfe.Bei unserem Vorstand, den Obleuten und den Revisoren für die erfreuliche Zusammenarbeit.

Zürich, 24.Januar 2005 Otto Diener, Präsident